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Flüchtlingspolitik: Was wir bereits am 12. September 2015 unseren Lesern schrieben

Vorbemerkung zur Flüchtlingspolitik:

Wir begründeten seit September 2015 umfassend, warum die Destabilisierung Deutschlands droht, wenn wir den Kurs Angela Merkels beibehalten würden. Da Deutschland die Herzkammer Eurolands ist, geht davon auch eine Gefahr für Euroland insgesamt aus. Dies hat Folgen für die Kapitalmärkte und somit auch für den richtigen Vermögensschutz. Wenn unsere Verantwortlichen das Richtige tun, können wir die Gefahren abwenden.  

Im September 2015 sprachen wir davon, dass Migration als Waffe eingesetzt werden kann und verwiesen auf entsprechende Quellen. Damals wurde dies noch als Verschwörungstheorie belächelt. Am 19. Februar 2016 schrieb nun das Handelsblatt:

"In Diplomatenkreisen kursiert seit Monaten die Vokabel „Migrationswaffe“, weil der türkische Geheimdienst die Wanderungsbewegung von Muslimen massiv und gezielt befördert habe."

Link: http://www.handelsblatt.com/politik/international/whats-right-tuerkei-und-die-fluechtlingskrise-erdogan-droht-mit-der-migrationswaffe/12987188.html


Am 12. September 2015 wurde der folgende dreiseitige Beitrag von Thorsten Schulte veröffentlicht:

Zu den Hintergründen und meinen Sorgen hinsichtlich der vielen Flüchtlinge und möglicher Destabilisierungen erlaube ich mir auf den ersten drei Seiten dieses Silberbulletins Anmerkungen. Wenn Sie das Thema und meine Meinung dazu nicht interessieren sollte, rufen Sie bitte die Seite 4 auf.

Ich redete mit Marc Faber, der nach mir auf dem Goldkongress vor fast einem Jahr in Stuttgart sprach, nach der Veranstaltung abends über Katar und vieles andere. Im Juni 2013 hatte er in seiner Publikation über die Region  geschrieben, worauf ich ihn ansprach. Damals hatte er die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besucht und einen Gastgeber aus dem Land gefragt: "Kannst Du mir einmal etwas erklären? Wie kommt es, dass das kleine Katar mit einer Bevölkerung von gerade einmal 250.000 Menschen ... sich in die Angelegenheiten jedes Landes im Mittleren Osten einmischt, inklusive einer Unterstützung des Aufstands gegen Muammar al-Gaddafi in Libyen?" Die spontane Antwort lautete: "Wir (die VAE) könnten Katar jederzeit übernehmen". Marc Faber hakte nach: "Ich kann kaum glauben, dass ein so unbedeutender, kleiner Staat sich in die inneren Angelegenheiten so vieler Länder in Afrika und im Mittleren Osten einmischen kann. (Unter anderem werden die Hamas, die Muslimbruderschaft und die Dschihadisten in der Region von Katar finanziell unterstützt). Ich bin sicher, Katar handelt im Auftrag eines Anderen, Mächtigen". Später sagte er klipp und klar: "Ich sagte Ali, ich hätte gedacht, die USA würden nicht zögern, Katar für die schmutzigen Arbeiten in der Region zu benutzen und den Mittleren Osten in so ziemlich der gleichen Weise zu destabilisieren, wie China es mit Nordkorea in Asien macht." Dies sagte Dr. Marc Faber. Ich gehe nicht immer konform mit ihm, schätze aber seine Analysen und bin hier völlig einer Meinung. Die USA unterhalten den größten Militärstützpunkt in diesem kleinen Land. Ich denke nicht, dass Katar gegen die Interessen der USA handelt. Im Gegenteil! Für jeden halbwegs sachkundigen Beobachter sollte klar sein, dass das Land einen wesentlichen Anteil an dem Chaos in Syrien und Libyen hat.

Wer das nicht glaubt, möge doch bitte die Aussagen von Dr. Guido Steinberg lesen. Dieser Mann, der von 2002 bis 2005 Terrorismusreferent im Bundeskanzleramt war, sagt deutlich in einem Interview für Arte: "Katar will ganz deutlich eine Führungsrolle spielen". Steinberg schrieb im Mai 2012 (!) über das kleine Emirat mit 250.000 Staatsbürgern, dass es auf enge sicherheitspolitische Beziehungen zu den USA setzt: "Deren zentrales Element ist der Luftwaffenstützpunkt im katarischen Al-Udaid, der seit 2003 besteht und zur wichtigsten US-Basis im Mittleren Osten wurde." Er spricht über die Einflussnahme Katars in "Libyen, wo Doha in Abstimmung mit den USA, Großbritannien und Frankreich die Rebellen mit Waffen ausstattete und das katarische Militär libysche Kämpfer ausbildete". Dann spricht er, dies alles können Sie in Ruhe unter dem angegebenen Link nachlesen, von der Neuausrichtung der Syrienpolitik und von dem Ziel Katars, "gemeinsam mit Saudi-Arabien aggressiver gegen die Verbündeten des Iran vorzugehen und die Opposition in Syrien zu unterstützen". Bereits im Mai 2012 schreibt er Dinge wie: "Denn wenn Katar seiner bisherigen Linie treu bleibt, wird es die in der Opposition ohnehin starken Muslimbrüder und die vor Ort operierenden salafistischen Gruppierungen bevorzugt behandeln". Er spricht von der "Gefahr von ethnisch-konfessionellen Auseinandersetzungen zwischen Aufständischen einerseits und den Alewiten, Christen und Kurden andererseits". Und er setzt eins drauf: "Wer heute mit Katar zusammenarbeitet, muss sich bewusst sein, dass es zielstrebig Organisationen und Personen fördert, die keine Demokraten sind". Dies alles schrieb er weitsichtig am 1. Mai 2012: https://zeitschrift-ip.dgap.org/de/ip-die-zeitschrift/archiv/jahrgang-2012/mai-juni/katars-neue-syrien-politik

Noch im September 2014 besuchte der Emir von Katar, Tamim bin Hamad al-Thani, Angela Merkel im Bundeskanzleramt. Herr Dr. Steinberg ist leider 2005 dort als Terrorismusreferent ausgeschieden. Angel Merkel zufolge habe der Emir "glaubwürdig versichert", dass der Kampf gegen die Extremisten auch im Interesse seines Landes sei. Der Scheich bestritt jegliche Finanzhilfen für IS-Kämpfer und andere Extremisten: "Katar hat nie und wird niemals terroristische Organisationen unterstützen".

Das Chaos in Syrien haben Katar und Saudi-Arabien dabei vermutlich mit türkischer Unterstützung angerichtet, aber für die Destabilisierung der Lage dort tragen sie natürlich keinerlei Verantwortung. Wie könnte es auch anders sein? Lesen Sie einen Link zur Allianz dieser Länder: http://www.welt.de/politik/ausland/article140636032/Anti-Assad-Buendnis-von-Tuerkei-und-Saudi-Arabien.html

Mir sagte diese Woche ein sehr guter Freund jüdischen Glaubens in Frankfurt, dass ein guter alter Freund in Nizza seine Villa in bester Lage verkaufen wolle. Ich fragte ihn, warum er denn dort die Zelte abbrechen will? Antwort: "Er hat Angst. Immer wieder kommt es zu Gewalt von Moslems gegen Juden und ihr holt Euch in Deutschland freiwillig Probleme ins Haus, die Frankreich längst hat". Dazu passt auch ein Artikel des Bayernkurier (CSU-Zeitung): https://www.bayernkurier.de/ausland/5233-furcht-vor-einem-franzoesischen-11-september Demnach bereitet sich Frankreich mit Notfallplänen auf die "Wiederinbesitznahme" von an radikale Islamisten verlorene Stadtvierteln vor. In unseren Mainstreammedien wird dies so gut wie völlig ausgeblendet. In Frankreich sollen nach einer repräsentativen Umfrage schon 27 Prozent der 18 bis 24 Jahre alten Muslime mit dem Islamischen Staat oder dem gewaltbereiten Islam sympathisieren.

In Deutschland wird das islamistische Personenpotenzial vom Verfassungsschutz per Ende 2014 mit 43.890 Personen angegeben. Islamforscher warnen vor Parallelgesellschaften, die es in Berlin, Hamburg, Köln, aber auch in München längst gibt. Dabei macht der Absolutheitsanspruch der Muslime für ihre Religion die Integration schwierig. Nur im Bayerischen Merkur können sie beispielsweise einen Bericht lesen, der in unseren "normalen Medien" sicherlich als politisch nicht korrekt und damit nicht veröffentlichungsfähig eingestuft wird: http://www.merkur.de/politik/wie-lauffeuer-europas-strassen-315427.html Mit Journalisten kann man über all das nur im Hinterzimmer unter vier Augen sprechen. 

Als ich 2012 das Petratal in Jordanien und in Ägypten Luxor, das Tal der Könige, den Tempel der Hatschepsut und vieles mehr besuchte, sprach ich sehr lange mit unserem einheimischen Reiseführer, der für die Muslimbrüder das Wort ergriff. Seine Äußerungen unterschieden sich kaum von den im letzten Link enthaltenen Zitaten. Mir sagte vor kurzem ein bestens bekannter Finanzexperte, dass er sich in arabischen Ländern stets unsicher fühlt, obgleich er ansonsten ein wirklich weltoffener, kosmopolitischer Mensch ist. Äußern sollten er und ich in der Öffentlichkeit besser nicht derartige Erlebnisse und Eindrücke, da man schnell in eine Ecke gestellt wird. Meine türkischen weltoffenen Freunde unterschätzten in der Anfangszeit Erdogan völlig  und glaubten, ihre aufgeklärten und zukunftsgewandten Freunde in der Türkei würden eine lange Herrschaft nicht erlauben. Aber schon Papen soll geäußert haben: "In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht." Dies war eine verhängnisvolle und schreckliche Fehleinschätzung, die es immer und immer wieder in der Geschichte gab und noch geben wird. Natürlich will ich nicht Erdogan mit Hitler vergleichen. Dennoch bin ich froh, nicht unter der Regierung dieses Mannes in einem Land leben zu müssen. Und ich bin froh, dass die USA nicht durchsetzen konnten, die Türkei in die EU aufzunehmen. Erst verhinderte dies Helmut Kohl und als Schroeder/Fischer sich dafür einsetzten (über die Gründe lasse ich mich nur im kleinen Kreis aus), sorgte die konservative Regierung in Frankreich dafür, dass es nicht dazu kam. In Luzern erzählte mir bei einem Hintergrundgespräch ein bekannter Journalist die Gründe, warum Fischer und Schroeder sich nach seinen Erkenntnissen dafür eingesetzt hätten. Aber dies erläutere ich nur nichtöffentlich im kleinen Kreis wie viele andere Geschichten, die ich als junger Mann für reine Verschwörungstheorien gehalten hätte.

Ich weiß, dass man als Selbständiger seine parteipolitische Gesinnung besser verschweigen sollte. Über Politik sollte nicht gesprochen werden. Viele meiner Leser werden natürlich die CDU, andere die CSU, die SPD, die Grünen oder die Linkspartei wählen und einige auch die AfD. Wer sich da politisch äußert, kann nur Leser verlieren. Ich tue es trotzdem, weil ich das stets schreiben und sagen möchte, was ich für richtig halte, auch wenn ich ganz sicher nicht im Besitz der alleinigen Wahrheit bin.

Ich kenne Jochen Kopp, den Verleger des Kopp Verlags, seit vielen Jahren persönlich als ehrenwerten und verlässlichen Menschen. Daher will ich Sie auf seine Antwort "Geben wir der Zensur keine Chance" auf einen offenen Brief der SPD aufmerksam machen: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/geben-wir-der-zensur-keine-chance.html

Jeder kann ja einmal den zu Beginn von Jochen Kopp erwähnten und verlinkten Artikel von Willy Wimmer lesen, der 33 Jahre lang für die CDU dem Deutschen Bundestag angehörte. Ich kann mich noch gut an ihn erinnern. Oder lesen Sie den dort von Jochen Kopp auch aufgeführten Artikel "Migration als Waffe" von Udo Ulfkotte. Auch wenn ich gewiss nicht mit allem aus seiner Feder konform gehe, so zeigt er genügend Quellen, die Sie, verehrte Leserin, verehrter Leser, selbst prüfen können. Angela Merkel, so viel Kritik an unserer Kanzlerin muss erlaubt sein, hat mir ihrem jüngsten Verhalten allen Menschen in den Krisengebieten deutlich gemacht, dass sie hier mit offenen Armen empfangen werden. Damit werden Wanderungsbewegungen noch verstärkt. Ich bin Henryk M. Broder sehr dankbar für einen Artikel, für den andere Journalisten vermutlich längst ihren Arbeitsplatz verloren hätten: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article145576852/Wer-nur-Mitleid-empfindet-der-hat-keinen-Verstand.html#disqus_thread

Wenn Saudi-Arabien neben Katar Finanzier der Revolution in Syrien ist, selbst kaum oder keine Flüchtlinge aufnimmt, aber laut Frankfurter Allgemeine Zeitung (Ausgabe vom 8. September, Seite 8) "für syrische Flüchtlinge in Deutschland aber 200 Moscheen bauen" will, so verschlägt es mir die Sprache. Laut einer Untersuchung von Amnesty International haben Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Kuwait, Oman und Bahrain keinen einzigen Flüchtling aufgenommen. Vermutlich aus Angst, sich Unfrieden und Unruhepotential ins Haus zu holen. Aber das Herz Europas soll dies tun? Unterschätzen wir nicht das Destabilisierungspotential für Europa.

Die deutsche Willkommenskultur sorgt dafür, dass noch mehr Flüchtlinge kommen. Aber kann und soll dieses Land das Flüchtlingslager der Welt sein. Solche Fragen sind in unseren Medien verpönt und werden schnell als Rassismus gebrandmarkt. Jede Kritik an der Flüchtlingspolitik wird gleichgesetzt mit Ausländerfeindlichkeit, Unmenschlichkeit und radikaler politischer Gesinnung.

Auch wenn ich durch diese Meinungsäußerung Leser verliere, so halte ich es für meine Pflicht als aufrechter Demokrat, meine Meinung zu aus meiner Sicht stattfindenden Fehlentwicklungen zu äußern. Ja, ich habe Konzentrationslager besucht und für mich ist dies das dunkelste Kapitel in der deutschen Geschichte. Ich habe zwei jüdische Freunde, lehne Antisemitismus ab und ein muslimischer Freund schaute kritisch auf diesen vorliegenden Bericht . Wirklich politisch Verfolgte sollen natürlich hier in Deutschland Zuflucht finden. Ich weiß es im Übrigen sehr zu schätzen, dass ich in Israel, Berlin, Paris, London und New York meine Vorträge halten und meine Einstellung leben kann, aber wohl nicht in Moskau, Teheran oder Peking. Die Freiheit des Individuums ist mir wichtig und heilig, aber nicht das Kollektiv und die Affinität von Linken wie Rechten zum Staat als Herrschaftsinstrument.

Auch wenn Sie vieles völlig anders bewerten oder völlig ablehnen, so sage ich Ihnen, dass ich auch die Meinung eines Menschen toleriere und akzeptiere, der Gold und Silber für völlig unsinnige Vermögensschutzvehikel hält. Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, Denkverbote und Gleichschaltungsversuche sollten alle Demokraten gemeinsam zurückweisen.

Wenn ich sage, dass ich wie in der Schweiz binnen 48 Stunden entscheiden würde, ob ein Asylgesuch anerkannt wird, werde ich schnell als herzloser poltischer Hetzer abgestempelt. Wenn ich im Kopp-Verlag schreibe, werde ich als Feind unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung abgekanzelt und bekomme Sprechverbote von einzelnen  Medien. Ich habe Jochen Kopp, den Besitzer, als angenehmen, ehrbaren, verlässlichen und geradlinigen Menschen kennen- und schätzengelernt. Er hat Ferdinand Lips Buch "Die Goldverschwörung", Bruno Bandulets Buch "Das geheime Wissen der Goldanleger", das "Silberkomplott" von Reinhard Deutsch und meine Bücher verlegt und sich damit dem Bashing und Schlechtreden von Gold und Silber durch Medien und Großbanken in den Weg gestellt. 

Mit diesem Beitrag möchte ich auf die Gefahren aufmerksam machen, die in der Destabilisierung in Syrien, Libyen und im gesamten Nahen Osten begründet sind. Was, wenn beispielsweise in Frankreich neue Anschläge gemäß der vom Londoner Telegraph und vom Bayernkurier im gezeigten Link aufgegriffenen zitierten Gefahrenanalyse stattfinden sollten? Was, wenn es auch in Deutschland zu Anschlägen kommt? Erinnern wir uns an den glücklicherweise vereitelten Versuch eines Anschlags auf ein Radrennen in Frankfurt am 1. Mai dieses Jahres. Solche Anschläge können ein Weckruf für Islamisten sein. Deutschland hatte 2012 nur 243.000 Polizisten und damit lediglich 30 je 10.000 Einwohnern. Die Sicherheitsbehörden wären bei Zuspitzungen ganz schnell hoffnungslos überfordert.

Gleichzeitig sind auch Implikationen für die Kapitalmärkte möglich. Instabilitäten sind schlecht für Aktien. Derzeit wird eher wieder eine Spaltung der EU in der Flüchtlingspolitik deutlich, die die Integrität der EU untergräbt. Dass die USA Katar in Syrien und Libyen für Chaos sorgen ließ und nach ihrem Rückzug aus dem Irak dort ebenfalls Chaos herrscht, Obama sich jetzt in der Flüchtlingsfrage allerdings weitgehend aus der Verantwortung stiehlt, sollte uns nachdenklich stimmen.

Oftmals ist das Gutgemeinte das Gegenteil des Guten. Wäre nicht Hilfe zur Selbsthilfe besser, als Menschen völlig anderer ethnischer und religiöser Herkunft nach Deutschland zu holen? Die deutsche Willkommenskultur, so menschlich und vorbildlich sie auch sein mag, ruft über entsprechende Berichte in arabischen Fernsehsendern die Menschen in den betroffenen Ländern geradezu dazu auf, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen. Die öffentliche Stimmung kann, auch wenn die Medien durch ihre Berichterstattung dies zu verhindern suchen, schnell umschlagen. Laut ZDF-Politbarometer sagen im September 66% (gestern veröffentlicht), im August 60% der Bundesbürger und im Juli 54%, Deutschland könne die Herausforderung meistern (laut Politbarometer).

Der türkische Präsident sagte am 16. März 2010 in BBC: „Gegenwärtig leben 170.000 Armenier in unserem Land. Nur 70.000 sind türkische Staatsbürger, aber wir tolerieren die übrigen 100.000. Wenn nötig, kann es passieren, dass ich diesen 100.000 sagen muss, dass sie in ihr Land zurückgehen sollen, weil sie nicht meine Staatsbürger sind. Ich muss sie nicht in meinem Land behalten.“ So denkt der Präsident der Türkei also über Menschen. Am 1. November 2011 in Berlin anlässlich des 50.Jahrestags des Gastarbeitervertrags sagte Erdogan: “Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.” Aber darf ich als Christ dies nicht als Bedrohung ansehen? Muss ich dem Emir von Katar Glauben schenken, wenn er sagt, "Katar hat nie und wird niemals terroristische Organisationen unterstützen"?

Voltaire sagte einmal: "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst." Bei Gold und Silber bemerke ich eine Gleichschaltung wichtiger Leitmedien, die beispielsweise wahrheitswidrig stets darüber schreiben, dass bei steigenden US-Leitzinsen der Goldpreis fallen müsse. Bei der Flüchtlingspolitik werden alle, die Sorgen und Ängste äußern, gleich in eine rechte Ecke gestellt und mit einem Bannstrahl belegt. Dies ist zumindest meine persönliche Wahrnehmung. Schwarz-Weiß-Denken und die versuchte Gleichschaltung der öffentlichen Meinung sind mir zutiefst zuwider. Welches "Wahrheitsministerium", welche "Gedankenpolizei" soll eigentlich entscheiden, was jemand sagen darf und was nicht?

Wenn Sie mir schreiben, dass Sie meine Meinungsäußerungen als inakzeptabel ansehen und anderer Meinung sind, so akzeptiere ich dies als toleranter und aufrechter Demokrat. Ich bin in Sorge und bitte Sie, dies gleichermaßen zu tolerieren. Lassen Sie mich diesen Beitrag schließen mit den Worten Heinrich Heines: "Denk' ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht".

Herzliche Grüße und das Beste hoffend!

 

Ihr Thorsten Schulte

 

Nachwort von Thorsten Schulte vom 1. März 2016:

"Ich bekenne mich zu der Aussage Richard von Weizsäckers: 'Patriotismus ist die Liebe zu den Seinen, Nationalismus ist Hass auf die anderen'. Die Nationalsozialisten haben das Nationale auf verhängnisvolle Weise überhöht und die Sozialisten verdammen alles Nationale. Meines Erachtens sollte die Liebe zu den Menschen in unserem Land unser aller Richtschnur sein. Rassismus und Antisemitismus werden von mir auf das Schärfste verurteilt."


 

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